Artikel: Binding Chapel auf der Ornamenta 2024
Binding Chapel auf der Ornamenta 2024
Zum Eros: eine Ausstellung über Charisma, Kutschen und Zeremonien

Ein ganz besonderes kulturelles Highlight in Pforzheim und der Region Nordschwarzwald – daran mitwirken zu dürfen, erfüllt mich mit Freude: die Ornamenta 2024.
Realisiert wurde das Projekt in enger und inspirierender Zusammenarbeit mit den Designer*innen Diane Hillebrand, Tatjana Stürmer und Philip Schürle.
Ein Highlight war die "Binding Chapel" im Wildpark Pforzheim. Hier wurde ein Holzpavillon zur neuartigen Kapelle, in der traditionelle Hochzeitselemente modern interpretiert wurden. Die beeindruckende Installation aus Metallketten, die von der Decke herabfielen, war eine Gemeinschaftsarbeit der Designerinnen, unterstützt von Jasmin Nicole Bouquerot de Voligny sowie der BINDER Gruppe.

Diese Ketten, symbolisch für Verbindung, bildeten ein sich ständig veränderndes Gewebe – ein Symbol für alle Arten von Beziehungen. Darüber hinaus kreierten Modedesigner Philipp Schüller und die DIGEL AG eine raumfüllende, tragbare Skulptur aus Stoffen nicht verkaufter Anzüge des Unternehmens. Diese Zusammenarbeit machte die Installation zu einem einzigartigen Erlebnis.
Die "Binding Chapel" bot einen Ort, der Beziehungen in all ihren Formen zelebrierte – ob Freundschaften, Partnerschaften oder Verwandtschaften. Jeder war willkommen, allein oder in Gruppen, und konnte in dieser inspirierenden Umgebung das Ja-Wort geben.
Die BINDER Gruppe war Unterstützerin der Ornamenta und stolz, gemeinsam mit FBM für dieses Projekt knapp 3.000 Meter an Schmuckketten zur Verfügung gestellt zu haben.

Hier der offizielle Projekttext:
Neue Formen der Liebe und Zuneigung entfaltet die Ornamenta im Wildpark Pforzheim.
In der Ausstellung „Zum Eros: über Charisma, Kutschen und Zeremonien” können Besucher*innen erkunden, wie sie ihre Verbundenheit zu Freund*innen, nicht-menschlichen Wesen, zu sich selbst, zur Natur oder sogar zum Essen vertiefen können. Sie sind eingeladen, sich in einer eigens für die Ornamenta entworfenen Kapelle auch in erweiterten Liebes- und Beziehungsformen das Ja-Wort zu geben. Eine sich wandelnde zeremonielle Mobilität fordert die regionale Autoindustrie auf, traditionelle Vorstellungen zu überdenken. Neu konzipierter Körperschmuck reagiert auf Fragen von Identität und gegenseitiger Anziehung. Die Schwarzwälder Kirschtorte variiert kulinarische Begehrlichkeiten. Nicht zuletzt können Besucher*innen etwas über aphrodisische Pflanzenkunde erfahren.




